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Am 2. Oktober 1992 wurde der Heimatverein Bad Düben e. V. in der Burgschänke
und Herberge "Goldener Löwe" in Bad Düben gegründet. Aus der Satzung: Aufgabe des Vereins ist die Förderung des Heimatgedankens, die Pflege und Erhaltung der Kulturgüter der Stadt Bad Düben, insbesondere in den Bereichen
Eine der ersten Aktivitäten des Heimatvereins war die Klärung der Eigentumsfrage des Burggeländes. Der Heimatverein gab viele Hinweise und begleitete kritisch die Restauration der Burg und die Neugestaltung des Museums. Er bemüht sich um die Denkmale in der Stadt und im Park. Die Herren unseres „Verschönerungsvereins“ sind bei wichtigen gesellschaftlichen und kulturellen Ereignissen in Frack und Zylinder stets präsent. (Im 19. Jahrhundert war der Dübener Verschönerungsverein Ideengeber und Initiator, Vorhaben im Sinne der Stadtentwicklung zu verwirklichen, z. B. die Parkgründung.) Aktuelle kommunalpolitische Probleme beschäftigen uns natürlich
auch. Ob Kurortentwicklungsausschuss oder kriminalpräventiver Rat, unsere
Meinung oder unser Standpunkt ist gefragt und trägt bei manchen Stadtratsbeschlüssen
nicht unwesentlich zur Urteilsfindung bei. Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen
und unseren Standpunkt öffentlich zu vertreten. Deshalb sind Heimatfreunde auch
seit Jahren im Stadtparlament aktiv. Alle diese Bemühungen tragen zur Verschönerung
und zur Bereicherung des Lebens in unserer Kurstadt bei. Der Heimatverein ist Mitglied im „Verein Dübener Heide“ und im Verein „Mühlenregion Nordsachsen e. V.“ Gemeinsame kulturelle, unterhaltsame und sportliche
Veranstaltungen kommen in unserem Verein auch nicht zu kurz. Vom „Stadtklub“, hervorgegangen aus dem „Klub der Werktätigen“, wurden 30 Jahre die „Original Dübener Holzhackerbälle“ nach alter Tradition, organisiert unter der Leitung von Emil Gaber und Horst Littmann, durchgeführt. Zu nennen sind auch die Frühlingsfeste mit Quiz und dem Osterhasen. Durch Teilnahme an Stadt- und Dorffesten, Umzügen und Jubiläen bereichern die Mitglieder des Stadtklubs das kulturelle Leben der Stadt und der Region. Neben Stadtführungen, nach Bedarf auch Führungen im Museum, Busbegleitungen in die Umgebung von Bad Düben und der Erarbeitung von Lichtbildervorträgen nutzten unsere „Stadtbilderklärer“ viele Stunden ihrer Freizeit, um die Broschüre „Bad Düben, das Tor zur Dübener Heide“ zu erarbeiten. 2002 wurde die Beschilderung von historischen Gebäuden ins Leben gerufen. Für den Text mit den entsprechenden Daten auf den Hinweistafeln und für die Weiterführung des Denkmalpfades zeichnet der Heimatverein verantwortlich. Torsten Gaber initiierte Flyer der Reihe „Notizen zur Geschichte der Stadt!“ u. a. mit den Themen „Der Neuhof“, „Die Parkgründer“ und auch „Der Bad Dübener Denkmalpfad“. 1998 wurde die Arbeitsgruppe „Bergschiffmühle“ unter der Leitung von Hans-Georg Nowak gebildet, die die notwendige Sanierung der Schiffmühle in Gang setzte. Nicht nur Führungen, sondern vor allen Dingen Pflege- und Wartungsarbeiten werden regelmäßig durchgeführt. Nach umfangreichen Nachforschungen in Archiven und gewissenhaftem Literaturstudium konnte die Broschüre „Die letzte deutsche Schiffmühle“ herausgegeben werden. Bei den regelmäßig stattfindenden Heidetauschbörsen treffen sich die Heimatforscher und Sammler zu Gesprächen, zum Gedankenaustausch und zu Beratungen, aber vor allem auch zum Tausch, um ihre Privatsammlungen zu ergänzen und zu vervollständigen. Von diesen Heimatfreunden konnten schon mehrere Ausstellungen (z. B. Notgeld; Münzen und Medaillen) gestaltet werden. Interessante Veranstaltungen der Vortragsreihe „In alten Akten geblättert“ informierten u. a. über die, „Geschichte des Moorbades – 50 Jahre Titel Bad Düben“ und die „Postgeschichte“. Diese konnten durch historische Belege aus Privatsammlungen wie alte Ansichtskarten, Landkarten, Kassenbelege, Urkunden usw. noch interessanter gestaltet werden. Die Gruppe Natur und Umwelt des Heimatvereins arbeitet in enger Kooperationsgemeinschaft mit der Regionalgruppe des Naturschutzbundes. Sie versucht, die Natur und Landschaft im Raum Bad Düben als Lebenskapital der Stadt und deren Umgebung im positiven Sinne zu beeinflussen. Schwerpunkte der Arbeit sind der Biberschutz und die Wasservogelzählungen. Die naturkundlichen Wanderungen sind sehr informativ und werden von den Heimatfreunden gern angenommen. interessante Links:
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